10 psychologische Tipps um die Produktivität zu steigern

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In der modernen, schnelllebigen Welt ist es wichtig, hochwertige, qualitative Arbeit schnell und effektiv abliefern zu können. Je mehr Arbeit geleistet werden kann, desto besser sind die Chancen, sich auf dem Arbeitsmarkt durchzusetzen und Geld für das tägliche Brot zu verdienen. Psychologen haben genau diesen Aspekt untersucht und zehn effektive Wege gefunden, die es Ihnen ermöglichen, Ihre Produktivität zu steigern.

1. Meditieren Sie

Wenn wir morgens aufwachen, ist unsere erste Handlung meistens der Griff neben das Kopfkissen zum Smartphone. Wenn Sie sich allerdings stattdessen dazu überwinden können, zu meditieren, erhöhen Sie Ihre Produktivität um ein Vielfaches. Dies ist dadurch begründet, dass der Griff zum Smartphone, Tablet oder der Fernbedienung zu Stress führt, da Sie sich mit Ihren Mitmenschen vergleichen. Also nehmen Sie sich die Zeit für sich und meditieren – es reichen bereits fünf Minuten am Tag.

Übrigens: auch frühes Aufstehen führt zu einer Art Optimismus, der zu einer gesteigerten Produktivität führt.

2. Belohnen Sie sich

Das menschliche Gehirn wird durch die Idee der Belohnung stimuliert. Dieses Konzept kann auf fast jeden anderen Sachverhalt übertragen werden. Hierzu müssen Sie zunächst eine Liste anlegen, auf die Sie beispielsweise drei der Dinge schreiben, die Sie an dem Tag unbedingt erledigen müssen. Jede der Tätigkeiten sollten Sie nun mit einer Belohnung versehen. Dies könnte beispielsweise das Hören eines bestimmten Liedes sein. Es muss einfach etwas sein, dass Sie persönlich motiviert.

3. Die Wichtigkeit von Schlaf

Ausreichend viel Schlaf erhöht ohne großen Mehraufwand Ihre Produktivität. Wichtig dabei ist, dass Sie immer mindestens sechs Stunden Schlaf haben sollten; um allerdings Ihre Produktivität zu steigern, es um die acht Stunden Schlaf sind. Zu wenig Schlaf kann dazu führen, dass Sie sich ängstlich, unsicher oder benebelt fühlen.

4. Priorisieren Sie in Ihrer Zeit

Hierzu sollten Sie sich Gedanken darüber machen, zu welcher Zeit Sie besonders produktiv sind. Lernen Sie Ihren Produktivitätszyklus kennen und richten Sie sich danach. Dies kann auch bedeuten, dass Sie nicht so lange wie üblich mit Ihren Kollegen reden, während Sie sich in Ihrer produktiven Phase befinden. Sie brauchen sich deswegen keineswegs schuldig zu fühlen – erklären Sie einfach, dass Sie noch andere Dinge zu erledigen haben.

5. Delegieren Sie Ihre Aufgaben

Finden Sie dazu heraus, wo Ihre Stärken liegen. Delegieren Sie dann die Aufgaben, die nicht unbedingt zu Ihren Stärken gehören, an einen Kollegen, der hier seine Stärken liegen hat, weiter. Das führt dazu, dass innerhalb kürzester Zeit ein optimales Ergebnis entsteht und die Produktivität ihr Maximum erreicht. Zudem stärkt es die Verbindung zwischen Ihren Kollegen und Ihnen und es entsteht eine Art Vertrauen zwischen Ihnen.

6. Nutzen Sie Autosuggestion

Wenn Sie sich selbst nur oft genug gut zureden, wird Ihr Ergebnis auch gut. Wenn Sie sich immer wieder sagen, dass Sie die Aufgaben bewältigen können, wird dieser Gedanke sich irgendwann in Ihrem Kopf manifestieren. Dies hilft Ihnen, fokussiert zu bleiben und Ihre Produktivität zu steigern.

7. Ernährung und Sport

Das Essen, das Sie täglich zu sich nehmen, beeinflusst nicht nur Ihren Körper, es beeinflusst auch Ihren Geist. So führt zu viel oder zu wenig Essen dazu, dass Ihre Produktivität abnimmt. Wenn Sie sich beispielsweise den ganzen Tag keine Zeit zum Essen genommen haben, fangen Sie automatisch an, darüber nachzudenken, was Sie essen könnten. Zu viel Essen hingegen führt dazu, dass Sie sich schläfrig und übersättigt fühlen. Dies führt beides dazu, dass Ihre Produktivität gesenkt wird, da Sie nicht mehr fokussiert sind.

Sport hilft Ihnen, sich körperlich wohl zu fühlen, was in direkter Verbindung zu Ihrer Produktivität steht. Daher legen erfolgreiche Chefs großer Unternehmen hierauf wert – wie Sie nun wissen, nicht ohne Grund.

8. Räumen Sie Ihren Arbeitsplatz auf

Ein aufgeräumter Arbeitsplatz sorgt dafür, dass Sie sich nacheinander Ihren Aufgaben zuwenden können. So können unterschiedliche offene Unterlagen dafür sorgen, dass Sie alle Unterlagen gleichzeitig bearbeiten wollen, was offensichtlich nicht möglich ist. So arbeiten Sie keine Ihrer Aufgaben strukturiert und fokussiert ab und Ihre Produktivität leidet darunter.

9. Machen Sie Pausen

Fokussiertes Arbeiten über einen längeren Zeitraum sorgt nicht nur dafür, dass Sie mental, sondern auch physisch erschöpft sind. Dies senkt wiederum Ihre Produktivität. Sie sollten daher etwa jede Stunde eine kurze Pause von einigen Minuten (Pomodoro-Technik) einlegen, damit Sie sich kurz von Ihrer Arbeit erholen können. Sie können die Pause als Kaffeepause oder für einen kurzen Spaziergang nutzen. Dies gibt Ihnen eine kurze Auszeit, die Ihre Produktivität und Kreativität wieder steigert, sodass Sie nach der kurzen Auszeit fokussiert und produktiv weiterarbeiten können.

10. Lassen Sie sich nicht ablenken

Soziale Medien, Smartphones und das Internet sind hervorragende Wege, um sich von der Arbeit abzulenken. Versuchen Sie daher, sich davon fernzuhalten. Diese Faktoren sorgen lediglich dafür, dass Ihre Produktivität sinkt, da Sie nicht mehr fokussiert sind. Isolieren Sie sich also nach Möglichkeit während Ihrer Arbeitszeit von allem, was Sie ablenken könnte.

Foto. Andrew welch Unsplash.com (CC0 1.0)

10 psychologische Tipps um die Produktivität zu steigern
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