Psychologische Spiele

psychologische spiele

Es ist nicht immer einfach, neue Kontakte zu knüpfen, und sich dabei interessant zu machen. Kleine psychologische Spiele können die Kontaktaufnahme vereinfachen und gleichzeitig Eindruck schinden. Folgende Spielvarianten lassen sich leicht und ohne weitere Hilfsmittel in die Tat umsetzen. So kann man sich nicht nur körperlich, sondern auch geistig näher kommen.

Blinzeln vermeiden

Bei diesem kleinen psychologischen Spiel geht es darum, dass dem Gegenüber in die Augen geschaut wird, und das Blinzeln zu vermeiden. Wer als erster blinzelt hat verloren. Männer sind bei diesem Spiel kleineren Frauen gegenüber im Vorteil. Sobald der Gegenpart kleiner ist, muss dieser hochschauen, um dem Gegenspieler in die Augen schauen zu können. Aufgrund dieser zusätzlichen Anstrengung für die Augen mindern sich die Gewinnchancen der kleineren Person ungemein.

Wie wird sich Snoopy verhalten?

Ein kleines Spiel kann dabei behilflich sein, die Hand einer neuen Bekanntschaft zu halten, ohne aufdringlich zu erscheinen. Hierbei kann einfach um die Hand gebeten werden, mit der Vorgabe etwas zeigen zu wollen. Kaum jemand kann dieser Bitte widerstehen. Es werden aber nicht die Lebenslinien im Handinneren gedeutet, sondern diese wird als Fluss gedeutet. Auf der einen Uferseite steht bei diesem Spiel Snoopy und auf der anderen Charlie Brown. Beide wollen sich auf einer Uferseite treffen, wie sollen sie das schaffen. Das Spiel besteht daraus, dass Vorschläge zur Lösung eingebracht werden sollen. Egal, wie sehr sich die neue Bekanntschaft auch müht, alle Lösungsvorschläge sind falsch. Der Grund wird nach einigen Minuten charmant erklärt. Im Grunde geht es gar nicht um Charlie und Snoopy, sondern einzig und allein um den Hintergrund, dass es angenehm ist, die Hand des anderen halten zu können.

Die persönliche Einschätzung des eigenen Körpers

Wer einer neuen Bekanntschaft körperlich näher kommen möchte, sucht immer nach Möglichkeiten, die überraschen und die gewünschte Nähe bringen. Die Frage, wie gut die neue Bekanntschaft den eigenen Körper kennt, ist immer erlaubt und keineswegs anzüglich. Für diesen Test wird ein Arm der neuen Bekanntschaft von der Hand bis zur Ellenbeuge entblößt. Danach kann erneut die Hand ergriffen werden, allerdings so, dass die Handoberseite in der Handinnenfläche des Spielers liegt und die Armunterseite nach oben zeigt. Nun wird die Frage gestellt, wie vom Gegenüber der eigene Körper eingeschätzt wird. Die Einschätzung sollte eine Zahl von 1 bis 10 einer Skala sein.

Die Aufgabe besteht darin, dass ausgesagt wird, mit welcher Wahrscheinlichkeit bei einer Berührung mit dem Zeigefinger des Spielers, mit geschlossenen Augen sagen zu können, wann der Finger des Spielers die eigene Armbeuge erreicht. Die meisten überschätzen das eigene Empfinden. Besondere Verwirrung kann gestiftet werden, wenn der Zeigefinger sehr langsam den sensiblen Innenarm hochfährt. Die meisten Menschen geben dann an, dass die Armbeuge schon erreicht ist, wenn der Zeigefinger des Spielers noch einige Zentimeter entfernt ist. Die Verblüffung über die eigene Fehleinschätzung kann der Grundstock eines neuen Gesprächs sein.

Fragen und Antworten

Um sich besser kennenlernen zu können, bietet sich ein Spiel mit Auswahl-Fragen an. Beide Spieler stellen sich abwechselnd gegenseitig Fragen, bei denen sie gleichzeitig zwei Anwortmöglichkeiten vorgeben. Der Befragte soll antworten, welche Antwortvariante bevorzugt wird.

Wer kann hier Gedanken lesen?

Statistiker haben sich eingehend damit beschäftigt, wie ein Großteil der Menschen auf Fragen im Zahlenbereich antworten. Die meisten denken z. B. an die Zahl 3, nach der Aufforderung an eine Zahl zwischen 1 und 4 zu denken. Bei der Zahlenskala zwischen 1 und 10, tippen die meisten auf die Zahl 7. Sollten die Statistiker recht behalten, ist die neue Bekanntschaft beeindruckt. Treffen die Statistiken einmal nicht zu, kann die Zahlenwahl des Gegenübers gelobt werden, indem positiv hervorgehoben wird, dass dieser/diese wohl nicht so einfach zu durchschauen ist.

Wie eine Tierauswahl gedeutet werden kann

Wer etwas mehr über sein Gegenüber wissen will, sollte sich 3 verschiedene Tiere nennen lassen. Die Auflösung kommt sogleich, wenn daraus geschlossen wird, dass:

  • Tier Nummer 1 die Vorstellung des Idealpartners ist
  • Tier Nummer 2 die persönliche Einschätzung der eigenen Persönlichkeit widerspiegelt
  • Tier Nummer 3 angibt, wer man eigentlich ist

Zufall oder Zahlenkünstler?

Wer weiß, wie häufig die 9 zwischen den Zahlen 1 bis 100 vorkommt? Die meisten Menschen tippen auf die 10, maximal auf die 11, es ist allerdings die 20.

Schüchtern oder wortgewandt?

Obwohl der Spieler als erster sein Gegenüber anspricht, gibt er an, ein Geheimnis zu haben und eher schüchtern zu sein. Zumeist wird dieser Spruch ungläubig aufgenommen. Die nachfolgende Bitte, beim weiteren Gespräch auf die Schüchternheit Rücksicht zu nehmen, wird dann allerdings häufig mit einem Schmunzeln belohnt.

Die Punktejäger

Die meisten Menschen sind Spieler. Sie wollen bei einem Spiel so viele Pluspunkte erlangen wie möglich. Um eine neue Bekanntschaft während einer Unterhaltung aus der Reserve zu locken, können willkürlich Plus- oder Minuspunkte vergeben werden. So wird schnell ersichtlich, ob die neue Bekanntschaft dem Spieler gefallen möchte oder nicht.

Foto: Kevin Dooley Flickr.com (CC BY 2.0)

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